Der Bann ist gebrochen – Golf in einigen Bundesländern ab Montag erlaubt

April 17th, 2020

Ein erster schöner Blick: Die Blutpflaume vor dem Grün

Die Vernunft siegt – zumindest in einigen Bundesländern. Rheinland-Pfalz und Mecklenburg-Vorpommern haben angekündigt, ab Montag (20.04.) das Golfspiel unter besonderen Hygienemaßnahmen zu erlauben. Schleswig-Holstein hat die Öffnung für den 4. Mai vorgesehen, auch für Berlin wird dies für den 4. Mai erwartet.

Nach der Konferenz der Regierungschefs der einzelnen Länder bei Kanzlerin Angela Merkel vor zwei Tagen war allgemein eine Lockerung für das ganze Land erwartet worden – Österreich und Dänemark waren schon vorgeprescht. Umso größer waren dann die Enttäuschung und Verärgerung darüber, dass man für Golf keine Perspektive erwähnte.

Der Deutsche Golf Verband hatte ein umfangreiches Papier mit entsprechenden Verhaltensmustern vorgelegt gehabt, der Verband NRW war mit einem ähnlichen Papier bei der Staatskanzlei in Düsseldorf vorstellig geworden – ein positives Ergebnis leider nicht erkennbar. Umso erfreulicher ist es nun,dass die Hinweise auf die positiven Gesundheitswirkungen des Golfspiels als Bewegung in frischer Luft gewürdigt wurden. Zumindest in den ersten Bundesländern. Wir warten auf Nordrhein-Westfalen.

Wir haben die Plätze in Vohren ohne Unterbrechung seit Anfang Februar gepflegt – er zeigt sich in gutem Zustand, zumal wir auch in den letzten Wochen für Beregnung gesorgt haben. Sobald wir neue Nachrichten haben, werden diese an dieser Stelle veröffentlicht.

Ein einsamer „Gast“: Die Greenkeeper hatten den Platz für sich…

 

Golfspieler leben länger als Menschen, die kein Golf spielen…

März 2nd, 2020

Der Golfverband stellt das neue Jahrzehnt unter das Motto „Golf und Gesundheit“  und begründet dies mit Ergebnisse wissenschaftlicher Untersuchungen.

Golf fördert Selbstachtung und Selbstvertrauen -man fühlt sich einfach wohler. Regelmäßiges Golfspiel verbessert Balance und Kraft und sorgt für einen gesteigerte Lungenfunktion – auch bei älteren Erwachsenen. Durch die körperliche Aktivität wird auch  das Risiko von chronischen Erkrankungen reduziert.

Schon 150 Minuten Golfspiel pro Woche können ausreichen, um die Bewegungsempfehlung der WHO zu erfüllen. Jede Minute mehr bringt allerdings noch mehr. Zu den Empfehlungen des Golfverbandes zählt auch der Hinweis, sich durch Gymnastik oder vorheriges Einspielen auf der Driving Range entsprechend vorzubereiten.

Die Turniersaison unterstützt dass „Gesundheitsprogramm“.  Der Auftakt in Vohren lief im Golfpark Heidewald bereits am 1. März  mit der „Ersten Chance 2020“, am 29. März folgt der „Frühlingspreis“. Im Golfclub An der Ems beginnt die Saison am Montag, den 20. April mit dem Start der After-Work-Serie – diese läuft über 20 Wochen immer montags ab 18 Uhr über 9 Löcher. Am 25. April folgt mit der „12. Reifenpott-Rekordjagd blau“ das erste von vier Major-Wettspielen. Die Vorbereitungen laufen schon…

Saisonsieger bei Trophäenparade belohnt

November 22nd, 2019

Die Siegerehrung folgt auf dem Fuße. Das ist das übliche Prozedere bei den Turnieren. Es gibt aber auch Wettspiele mit Langzeitwirkung. Hier werden die Erfolge zum Ende der Saison belohnt.

Die Grand-Slam-Wertung ist dafür ein Beispiel. Von den vier Major-Turnieren im Jahr – „Reifenpott-Rekordjagd“, „Warendorfer Golfmarathon“, „Sparkassen-Masters“ und „Provinzial-Möllmann-Cup“ –  werden die besten drei Ergebnisse gewertet und die erspielten Stablefordpunkte brutto wie netto addiert. Mit 64,5 Punkten gewann Martin Kittel den Bruttopreis vor Karlheinz Kortenjann, der auf 63 Punkte kam. In der Nettowertung konnte Kortenjann den Spieß umdrehen und mit 96 Punkten vor Kittel (92,5 P.) triumphieren.

Große Erfolge in der Saison 2019 (v. r.): Karlheinz Kortenjann, Andreas Freund, Martin Kittel, Christopher Kittel.

Für die Jahreswertung im „After-Work-Cup“, 19 Montagsturniere über 9 Löcher, wurden die besten 5 Resultate herangezogen. Erstmals gelang es Karlheinz Kortenjann sowohl die Brutto- (69 Punkte) als auch die Nettowertung (99 Punkte) zu gewinnen. Überragend war dabei eine Brutto-Par-Runde. Da man nur einen Preis gewinnen konnte, ging das „Netto“ an Andreas Freund, der 94 Punkte erreichte und dabei erst zum Schluss an Wolfgang Guck (93 P.) vorbeiziehen konnte.

Im Matchplay-Wettkampf, der über die Saison in Nettorunden ausgetragen wurde, konnte sich erstmals Martin Kittel durchsetzen. Er siegte im Finale gegen seinen Sohn Christopher, nachdem er in den K.O.-Runden zuvor Bernd Bollmann, Holger Dieckmann, und Wolfgang Guck bezwungen hatte.