Die „Reifenpott-Rekordjagd“ erlebt bei Sonnenschein ein Stechen um den Sieg

Das Wetter hätte nicht besser sein können. Die Sonne bestrahlte den Platz und die Golfer beim ersten Major-Turnier der Saison. Und die Golfer nutzten die Spielbedingungen zu einer spannenden Partie. Das Teilnehmerfeld erstreckte sich über die Kreise Warendorf und Gütersloh. Die Spieler kamen auch aus Münster und Lippstadt. Und der Sieg musste nach einer Stechwertung vergeben werden. Die amtierenden Clubmeister aus Marienfeld, Christian Hudson, hatte an diesem Tag Geburtstag, und Warendorf, Dr. Christopher Kittel, kamen nach 18 Bahnen mit jeweils 88 Schlägen ins Clubhaus.

Sie hatten in unterschiedlichen Flights gespielt. Nach Bahn 17 hatte Kittel mit einem Par zwei Schläge Vorsprung, denn Hudson hatte gerade ein Doppelbogy kassiert, Auf der letzten Bahn spielte Hudson Par und Kittel Doppelbogy. Also 88 Schläge für beide. Die Stechwertung, die nach bestimmten Vorgaben entscheidet, gewann Hudson. Christopher Kittel brauchte keinen Trost, denn er gewann mit 75 Schlägen die Nettowertung vor Heinz Offers. Den zweiten Preis in der Bruttowertung holte sich Thomas Baxpöhler aus Münster-Tinnen.

Reifenpott-Rekordjagd: Die Sieger und Platzierten in guter Stimmung

Die weiteren Preise in der Nettowertung gingen an Klaus Ungruh (Brückhausen), Wolfgang Guck (Lippstadt) und Karlheinz Kortenjann (Warendorf). Martin Kittel, der das Turnier entwickelt und geleitet hat, gab seinen Preis an Marc Theres (Vornholz) weiter. Auch die Warendorfer Manfred Rüschoff, Rudolf Achenbach und Horst Franze gingen nicht leer aus. Den Sonderpreis für das beste Damenergebnis holte sich Sylvia Achenbach.

Für das am 14. Juni terminierte Turnier unter dem Motto „40 Jahre Golf in Warendorf“ wünscht man sich auch solche Bedingungen . Es wird nach Stableford über 18 Löcher ausgespielt, Auch hier wird es viele Preise geben. Daneben sind ein Puttingwettbewerb und „Longest Drive“ auf der Driving-Range vorgesehen.

Holger und Hedi Dieckmann, die schon einige Jahre im Golfclub Münster-Wilkinghege Mitglied waren, wagten den Weg nach Warendorf und bauten in Vohren vor 40 Jahren die erste Anlage im ganzen Kreis. Die Stadtführung und die Kreisverwaltung haben damals sehr geholfen, die Pläne zügig zu verwirklichen. Nachdem die Öffentlichkeit informiert war gab es auch sehr viele positíve Reaktionen. Und inzwischen gibt es mit dem Golfpark Heidewald ja auch einen zweiten Platz in Vohren, der als öffentliche Anlage auch von Spielern ohne Golfclub-Mitgliedschaft bespielt werden kann. Beide Anlagen bieten mit ihrem großen Baumbestand und dem interessanten Bahnenverlauf auch einen Rückblick auf die münsterländische Parklandschaft.